Karma Yoga

oder auch

Yoga on Donation jeden Freitag von 17°°-18°° Uhr

Wenn Du auf dieser Seite weiter nach unten scrollst, findest Du Erklärungen zum Thema Karma Yoga. Dann stellen wir unser derzeitiges Herzens-Projekt EKWAL vor. Und zum Abschuss kannst Du Dir anhand der Videos selbst ein Bild machen. Unsere Eindrücke in Kenia und von der der Shine School in Kwale.

Besonderen Dank an dieser Stelle der Bananenreiferei

https://www.bananenreiferei.ch/raeumlichkeiten.html

für das grosszügige Entgegenkommen. Andernfalls wäre eine 100% Abgabe der Einnahmen überhaupt nicht möglich.

Yoga für einen guten Zweck @ Bananenreiferei Raum 4 😉

  • auf Donation Basis bedeutet, jeder gibt, so viel wie Ihr für angemessen haltet
  • dabei wir empfehlen jedoch mind. 15.00.- CHF für 60-75 min. Yoga
  • daher sind alle immer recht herzlich willkommen
  • abgesehen davon tut Ihr Euch und Eurem Körper etwas Gutes (Body & Mind & Soul)
  • Gleichzeitig helft Ihr einem sozialen Projekt
  • Jeden Freitag von 17°° – 18 Uhr
  • Alle Einnahmen gehen zu 100 % an EKWAL (Shine School Kenia)
  • dies bezeichnet man auch als Karma Yoga https://wiki.yoga-vidya.de/Karma_Yoga
  • in Karma Yoga lebt der Grundgedanke welcher Yoga zugrunde liegt weiter

Was genau ist Karma Yoga oder Yoga auf Donation?

Unter Karma Yoga versteht man selbstlose Handlungen auszuüben. Eine weitere Bezeichnung dafür ist auch “Yoga der Taten”. Bei Karma Yoga steht unser Handeln im Mittelpunkt. wenn wir anderen helfen, helfen wir uns selbst.

Wir werden sozialer und emphatischer und dadurch auch mitfühlender. Negative Emotionen wie Neid, Hass und Wut lösen sich auf. Wir sammeln sozusagen gutes Karma und können negatives auflösen. Und dahinter steht das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Sicher hast Du schon mal Kommentare vernommen wie zum Beispiel:

“What goes around – comes around” oder “Alles was Du anderen antust kommt doppelt und dreifach zurück.” oder einfach nur wenn jemand sagt: “Das gibt Karma Punkte”.

Es geht um den Grundgedanken, das nichts ohne Grund geschieht. Manchmal, bei für uns unangenehmen Ereignisse, fällt es uns schwer, daran zu glauben. Schlussendlich sollten wir jedoch immer etwas daraus lernen und so zu neuen Erkenntnissen kommen. Dies stellt eine der Stufen auf dem Acht-gliedrigen Weges da. Siehe dazu auch https://power-yoga-zuerich.ch/wp-admin/post.php?post=24&action=edit

Wie alles angefangen hat……

Mein Herzens-Projekt entstand nach den ersten 200 Stunden Teacher Training in Goa. Damals hab ich noch im Sales gearbeitet und mein Verdienst war angemessen. Also wollte ich etwas zurück geben, weil mir bewusst ist, wie gut es uns hier geht. Gleichzeitig, wollte ich etwas Sinnvolles mit dem Yoga Unterricht bewirken. Zurück in der Schweiz dachte ich, dass es schade sei, wenn alles Erlernte nach und nach wieder in Vergessenheit gerät. Ausserdem wollte ich mir Praxis Erfahrung im Unterrichten aneignen.

Auf der Suche nach einer kleineren Hilfsorganisation stiess ich damals zu Ekwal. Hinter EKWAL stehen einige Zürcher, somit hat man automatisch einen anderen Bezug. Ausserdem kann man so eher nachverfolgen, das die Spenden auch ankommen. Der Grund warum es mir Wichtig war, dass es sich um eine kleinere Hilfsorganisation handelt:

Vorher im 2016 als ich 5 Monate reisen war und auch ehrenamtlich gearbeitet habe, musste ich leider die Erfahrung machen, das es leider nicht immer der Fall ist, dass wirklich alles ankommt. Viele Hilfsorganisationen sind währenddessen sie gewachsen sind mitunter etwas überorganisiert. Einerseits ist der dahinter stehende Büro Apparat gewaltig. Andererseits werden Volontäre, oftmals “abgezockt”.

Mit anderen Worten: Wir helfen überaus gern, möchten jedoch auch wissen, das Spenden auch bei den Bedürftigen ankommen.

Yoga for Donation

https://www.ekwal.ch

Über EKWAL

Ekwal ist eine Non Profit Organisation.

Damals, im Sommer 2018 habe ich angefangen Yoga auf Donation Basis für die Shine School in Kenia https://www.facebook.com/Shine-Children-Project-Kenya-1635343160016849 zu unterrichten.

Im Allgemeinen wünschen wir uns mind. 15.00.- CHF für 1 Stunde Yoga. Den Raum erhalten wir dank der freundlichen Unterstützung durch die Bananenreiferei http://www.bananenreiferei.ch für diese Stunde gratis. Da EKWAL https://www.ekwal.ch von der Struktur her eine eher “Kleine” Hilfsorganisation ist, können wir sicher stellen, das alle Einnahmen zu 100 % da ankommen, wo sie ankommen sollen.

In Kenia

Dank EKWAL konnten bereits mehrere Schulzimmer gebaut werden. EKWAL steht für die Integration und Bildung regionaler Projekte. Beispielsweise leben in Kwale über 40% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

Weiterhin ermöglicht EKWAL Schulbildung für alle. Normalerweise müssen Eltern einen Beitrag an die Schule entrichten. Dank EKWAL können auch Vollwaisen oder Kinder von Eltern, welche auf Grund einer Krankheit nicht arbeiten können, diese Schule besuchen.

Die Kinder erhalten 2 Malzeiten am Tag. Oftmals können sich die Eltern dies nicht für die Familie und sich selbst leisten. Unterdessen finden sich in der Shine School” 12 Schulzimmer, eine Küche und sanitäre Anlagen.

EKWAL und der Umweltschutz:

Deshalb entstand aus dieser Hilfsorganisation inzwischen eine Weitere. Diese setzt sich für Müllverwertung (Recycling-Konzept) und Projekte wie (aufsammeln von Abfall inkl. Abfalltrennung) ein. Für mehr Informationen nutzt bitte folgenden Link:

https://www.ekwal.ch/umweltbildung

Januar 2020 live vor Ort:

Im Januar 2020 wollte ich mir das alles live vor Ort ansehen.

BH `s for Kenia:

Im Vorfeld hatten wir in allen Yoga Klassen BH ` s gesammelt. Um ehrlich zu sein, als wir diese verteilt haben, standen wir alle mit den Tränen in den Augen da. Die BH s waren natürlich für die Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen gedacht.

Wir hatten diese auf dem Boden auf leeren Tüten ausgelegt und nach klein – mittel – gross sortiert. Freilich mag es für uns hier schwer vorstellbar sein, aber BH s sind in Afrika rar. Viele Frauen haben keinen oder können sich keinen leisten. Jede Frau, welche etwas mehr Oberweite hat, weiss wie man da schwitzen kann und es zu Reibungen führt. Leider landen viele Kleiderspenden nie da, wo sie eigentlich gebraucht werden. Auch wir konnten beobachten, wie zum Beispiele in Mombassa auf dem Markt oftmals BH `s auf dem Markt als Second Hand verkauft wurden. Jedenfalls suchten sich die Lehrerinnen Ihre Grössen heraus. Danach riefen sie die Älteren Schülerinnen und verteilten das unten ihnen.

Im Folgenden Video kannst Du Dir selbst ein Bild davon machen, wie rührend das alles für uns war.

Kinderzahnbürsten für die Kids:

Weiterhin hatten sich glücklicherweise folgende Firmen bereit erklärt uns mit Spenden zu unterstützen:

Von Trisa https://www.trisa.ch/manuelle-zahnbuersten/

haben wir 330 Kinderzahnbürsten erhalten. Diese waren mit einem Saugnapf um sie so am Waschbecken oder Spiegel befestigen zu können.

Als wir diese verteilten haben die Kids ein Zahnlied gesungen. Im folgenden Video seht Ihr mehr.

Luftballons und Kugelschreiber für die Shine School

Dank Smith & Smith https://www.smithandsmith.ch, einer trendigen, lokalen Wein Firma, welche in Zürich beheimatet ist, bekamen die Kinder Luftballons und Kugelschreiber. Einige von Euch können jetzt sagen:

Ja aber eine Wein Firma?

Um ehrlich zu sein, war es relativ schwer, Firmen in der Vorweihnachtszeit zu einer Spende von jeweils 330 Stücken zu bewegen. Einererseits wollten wir auch für alle Kinder und Lehrer gleich viel dabei haben. Andererseits wollten wir auch Zankereien unter den Kids vermeiden und fair ein. Am Schwersten war es dann jedoch, im Land der Schokolade, Schoggi zu bekommen.

Von daher fanden wir es besser, Sachen für die Kinder zu bekommen als immer noch zu beachten, das dies Marketingtechnisch ein Perfect Match ergibt.

Falls Ihr jetzt als Argument bringt, das Luftballons im Zusammenhang mit der Umwelt nicht ökologisch sind – ja das mag sein. Aber schaut Euch doch mal folgendes Video an und überlegt dann, wie lange “spielt” ein Kind in unseren Breitengraden mit einem Luftballon? In Kenia hatten die Kinder noch 3 Tage später diesen einen Luftballon.

Am Besten Ihr bildet Euch hier Eure eigene Meinung:

Aufklärung und Kondome und wie man dieses benutzt:

Zusätzlich hatten wir uns überlegt, das einige Teile von Afrika wie allgemein bekannt ist, eine hohe HIV Rate haben. Leider gehört Kenia dazu.

Wusstet Ihr, das 80% aller Prostituierten in Kenia HIV Positiv sind? Dies gilt für die Ladys, welche westliche Männer unterhalten genauso wie für die Beach Boys. Sogenannte Beach Boys unterhalten allein reisende Frauen. Unter anderem kann man das neben Kenia auch sehr gut in Zanzibar oder Costa Rica beobachten.

Also mussten Kondome her – allein schon um die Kinder aufzuklären, wie man solche benutzt. Natürlich war uns bewusst, das alles was wir da tun, nur einen Tropfen auf dem heissen Stein darstellt. Auch das dies alles nur begrenzt nachhaltig ist. Wenn wir weg sind, haben viele schlicht und ergreifend kein Geld um Kondome zu kaufen. Oftmals reicht das Geld nicht mal für das Essen für eine ganze Familie.

Nachdem uns einige bekanntere Kondomhersteller bedauerlicherweise leider keine Kondome sponsern wollten, hatten wir das Glück, eine Schweizer Fabrik zu finden. Diese produzieren im Auftrag einer grossen Marke Kondome und haben uns freundlicherweise mit einer Auswahl unterstützt. Neben “Standard Kondomen” bekommen wir noch “Latex Freie” und “Extra Grosse”. In der Schule brauchten wir etwas Überzeugungsarbeit. Denn in Kenia sind doch noch viele mit muslimischen Glauben.

Die Jungs und Mädchen der Oberstufe wurden getrennt und dann in Zusammmenarbeit mit den Lehrern konnten die Jungs und Mädchen die Kondome über einer Banane ausprobieren. Ihr könnt Euch vorstellen, das dies zu einigem Gelächter führte. Positiv erwähnt sei hier noch, das alle aufgeklärt waren, was HIV ist und wie man es bekommt.

Am Besten Ihr seht selbst.

Schoggi für Kenia

Ich höre schon Eure Einwände:

Schokolade ist ungesund oder aber hoffentlich war sie ohne Palmöl hergestellt. Andere mögen vielleicht diesen einen Schokoladen Produzenten einfach nicht. Ganz ehrlich: Nach 7 Absagen waren diese die Einzigsten, welche ein Herz für Kinder gezeigt haben. Plus sei an dieser Stelle erwähnt, das sie kein Video wollten, lediglich ein paar Fotos für den internen Gebrauch. Daraus lässt sich schliessen, das PR kein Motiv gewesen ist.

Und wie oft bekommen diese Kinder wohl richtig Gute Schokolade?

Unser Hauptproblem bestand daraus, die Schoggi heil nach Kenia zu bringen. Ist ja nicht so, das wir in einem Taxi und 5* Hotel unterwegs waren. Unsere Kühltasche half immens. Und sobald wir angekommen waren, füllten wir unseren gesamten Kühlschrank, er war wirklich komplett voll nur mit Schokolade. Leider haben wir davon kein Foto gemacht. Ein Kleiner Junge weinte, nachdem er Schokolade bekommen hatte. Als wir nachfragten, warum er weint, sagte er, das er die Schoggi für siene Schwester mitnehmen wollte. Um sie zu teilen. Jedoch war sie schon geschmolzen. (Natürlich hatten wir beim verteilen gesagt, sie müssten sie sofort essen). Der besagte Junge war im Vorschulalter. Schlussendlich gaben wir ihm nochmals Schoggi. Wahrscheinlich ist es überflüssig, zu erwähnen, das auch diese wieder schmolz. Mutmasslich hatten einige Eltern nicht so Freude, als die Kids in Ihrer mit Schokolade verschmierten Uniformnach Hause kamen.

Wie selbst kleine Dinge so viel wert sein können…………………………………………… zum Beispiel Messer und Kochhandschuhe

Abgesehen davon hatten wir noch ein gebrauchtes Messerset dabei, dann Ofenhandschuhe, 2 ältere Koffer mit Rollen, welche wir dort gelassen haben. Ausserdem Sonnenbrillen und Flip Flops. Oftmals haben die Menschen dort keine Schuhe. Da aber auch Sachen am Strassenrand liegen oder die Wege im Dunkeln nicht beleuchtet sind, schneiden sich viele die Füsse auf.

Im Folgenden Video seht Ihr, das selbst solche Dinge dort Gold wert sind. Die Girls in der Küche kannten keinen Gemüseschäler. Auch haben sie kein Schneidebrett. Sie schneiden einfach über den grossen Topf freihändig. Vor allem die gebrauchten Messer müssen beim Schuldirektor im Zimmer gelagert werden, damit sie nicht weg kommen.

Breath