Wissenswertes über……

Wir hoffen, Dir hier einiges Wissenswertes über Rückbeugen, Hüftöffner, Umkehrhaltungen, Arm Balancen, Vorbeugen und Twists näher zu bringen. Kurze Erläuterungen zur Wirkung im physischen und psychischen.

Wissenswertes über Umkehrhaltungen.

Als Umkehrhaltung bezeichnet man im Yoga alles, wo unsere Beine höher als der Rest des Körpers sind. Einerseits sind Umkehrhaltungen hervorragend geeignet, wenn wir nicht schlafen können. Andererseits können Umkehrhaltungen helfen, wenn wir eine andere Perspektive auf Dinge benötigen, die uns emotional beeinflussen.

Folglich stabilisieren Umkehrhaltungen das Herz-Kreislauf-System und stärken unsere Wirbelsäule! Dadurch verbessert sich unsere Verdauung und wir regen unsere Gehirnaktivität an! Des Weiteren wird unsere Durchblutung angeregt.

Übrigens wird Umkehrhaltungen nachgesagt, dass sie einen verjüngenden Effekt haben. Demzufolge:

Lasst uns die Welt auf den Kopf stellen!!!

Im der folgenden Bildserie findest Du einige Beispiele für Umkehrhaltungen. Diese werden auch als Inversions bezeichnet.

Wissenswertes über Drehungen und Twists

Bei Twists drehen wir unseren Oberkörper. Darüber hinaus regen wir die Verdauung an und der Stoffwechsel der Bandscheiben und des Rückenmarks wird angeregt. Zusätzlich stärken wir unsere Bauch – und Rückenmuskulatur und können so Blockaden lösen. Im Weiteren wird unsere Entgiftung angeregt.

Dementsprechend können wir auf emotionaler Ebene auch innere Verspannungen oder Blockaden lösen. Somit finden wir so zu mehr Klarheit 👀und Ruhe🙏 und zu unserer Inneren Mitte.

Übrigens zeigt unsere Unterrichtserfahrung, dass die meisten Yoga Kunden Twists mögen. Genauer gesagt bedankt sich unsere Wirbelsäule meist direkt für die positive Dehnung. Denn durch Twists lösen wir Verspannungen in der Wirbelsäule und im Rücken – und Schulterbereich. Damit neutralisieren wir unsere Wirbelsäule und dies kann sich positiv auf unsere Haltung auswirken.

Wissenswertes über Rückbeugen (Herzöffner 💓 )

Vor allem öffnen wir Schultern und Arme und dehnen so unsere Frontseite. Genauer gesagt öffnen wir so im übertragenen Sinne unser Herz 💓.

Physisch:

Anders gesagt, strecken wir unsere Brustwirbelsäule, weiten den Brustkorb und dadurch können sich unsere Lungen und der Herzbereich öffnen. Auf jeden Fall dehnen wir die Schultern und unsere Bauchmuskeln. Auch unsere Zwischenrippenmuskelatur, die Leisten und Oberschenkelmuskulatur wird gestreckt.

Besonders die Schultern und der Obere Rücken sind zumeist ein Bereich, welcher bei vielen von uns verspannt ist. Durch Rückbeugen bauen wir Kraft auf in den Beinen, Armen und Rückenmuskeln. Wir steigern die Beweglichkeit und verbessern unsere Körperhaltung und es können auch einige Arten von Rücken- und Nackenschmerzen gelindert werden.

Unter folgenden Link findest Du einige Übungen für zu Hause:

https://www.ratgeber-nerven.de/rueckenschmerzen/hilfe/sport/yoga/

Psychisch:

Überdies haben Rückbeugen eine positive Wirkung auf der emotionalen Ebene. Oftmals ist es so, das wir unseren verletzlichsten Teil, unser Herz schützen und “zu” machen. Aber durch Rückbeugen bewirken wir genau das Gegenteil, wir öffnen uns für die Welt. Das heisst, wir stimulieren unser Herzchakra. Somit öffnen wir uns so gegenüber unseren Emotionen, Erfahrungen und unseren Beziehungen.

Jedoch können so aber auch versteckte Emotionen wieder zu Tage kommen, wie z.B. Angst, Wut, Traurigkeit oder auch Freude und Liebe.

Wissenswertes über Arm Balancen💪


Dank Arm Balancen stärken wir unser Gleichgewicht und unsere Konzentration🤓. Darüber hinaus natürlich unsere Arme und Schultern. Weiterhin fördern wir unsere Durchblutung.

Nebenbei finden wir so auch zu innerer Ruhe und schärfen unsere Sinne, speziell unsere💭Intuition 🤔.
Folglich müssen wir bei bei Arm Balance Positionen raus aus unserer Komfortzone und das erfordert Mut und Vertrauen. Oftmals befinden wir uns mit dem Gesicht nah am Boden. Jedoch stärken diese Positionen dann auch unser Selbstbewusstsein.

Generell sollten Deine Handgelenke gut erwärmt sein. Von Vorteil ist, wenn Du über einige Praxis verfügst. Besonders Wichtig für Armbalancen ist unsere Tiefenmuskulatur im Schulterbereich aber auch im Rücken und Bauch. Infolge dessen stabilisieren wir unseren Körper und können Arm Balancen in gesunder Art und Weise ausüben.

Ein Beispiel für Armbalancen ist das Chaturanga (Yoga Liegestütz) oder auch die Krähe.

Wissenswertes über Hüftöffner

Wusstest Du, das es gibt über 20 Muskeln gibt, welche unsere Hüfte kreuzen?

Damit gemeint ist die Ansammlung der inneren Oberschenkelmuskulatur welche als die als Adduktoren bezeichnet werden. Zusätzlich die Ansammlung der äußeren Oberschenkelmuskulatur, unsere Hüftbeuger vorne und die tiefen laterale Rotatoren hinten sowie einige mehr. Somit werden Bewegungen, welche einen dieser Muskeln strecken, als “Hüftöffner” angesehen.

Einerseits gehört zu den Vorteilen von Hüftöffnern ein verbesserter Bewegungsradius und einer Verringerung der Rückenschmerzen. Andererseits kann das Öffnen der Hüften eine energetische Freisetzung oder Erleichterung bewirken.

In der Yogatradition wird den Hüften nachgesagt, das diese als Speicher für negative Gefühle und aufgestaute Emotionen dienen. Durch das Öffnen der Hüfte können wir somit Raum für die Geburt neuer Ideen schaffen und den Mut finden, neue Wege zu gehen.

Zusammenfassung:

Abschliessend, lässt sich sagen, das uns das Öffnen der Hüften Zugang zu Freiheit und Wohlbefinden im eigenen Körper verschafft. Dies zeigt sich in unserer kreativen, physischen, sexuellen und spirituellen Ausdrucksweise.

Wissenswertes über Vorbeugen. Anatomische und Emotionale Wirkungsweise:

Wenn wir in der Geschichte zurück blicken, dann wurde uns von der Natur aus ein Körper gegeben, für den es überhaupt kein Problem ist, mit der flachen Hand bis zum Boden zu kommen. In Anbetracht der Evolution jedoch und dem Einzug von Möbeln in der westlichen Welt hat sich unser Körper angepasst.

Heutzutage, da wir meist auf Stühlen sitzen, ist es für viele schon eine Herausforderung, die Fingerspitzen auch nur ansatzweise Richtung Boden zu führen. Dies kann zu chronischen Schäden der Wirbelsäule führen.

Dabei können Vorbeugen im wahrsten Sinne des Wortes helfen, dem “Vorzubeugen”.

Schliesslich kurbeln wir so das Immunsystem und die Verdauung an und strecken unsere Wirbelsäule. Aber auch die Beinrückseiten und Gesässmuskeln werden gedreht. Aufgrund dessen können Rücken und Nacken entspannen und wir finden zu unserer Mitte zurück. Beispielsweise nach einem stressigen Tag. In Folge dessen, helfen uns Vorbeugen also uns zu zentrieren, loszulassen und unsere Achtsamkeit zu schärfen.

Anbei ein Gedicht:

Abschliessend möchte ich noch dieses wunderschöne Gedicht mit Euch teilen, welches ich gelegentlich im Savasana vorlese.

Von Safire Rose:

“She Let Go

 
She let go.
She let go. Without a thought or a word, she let go.
She let go of the fear.
She let go of the judgments.
She let go of the confluence of opinions swarming around her head.
She let go of the committee of indecision within her.
She let go of all the ‘right’ reasons.
Wholly and completely, without hesitation or worry, she just let go.
She didn’t ask anyone for advice.
She didn’t read a book on how to let go.
She didn’t search the scriptures.
She just let go.
She let go of all of the memories that held her back.
She let go of all of the anxiety that kept her from moving forward.
She let go of the planning and all of the calculations about how to do it just right.
She didn’t promise to let go.
She didn’t journal about it.
She didn’t write the projected date in her Day-Timer.
She made no public announcement and put no ad in the paper.
She didn’t check the weather report or read her daily horoscope.
She just let go.
She didn’t analyze whether she should let go.
She didn’t call her friends to discuss the matter.
She didn’t do a five-step Spiritual Mind Treatment.
She didn’t call the prayer line.
She didn’t utter one word.
She just let go.
No one was around when it happened.
There was no applause or congratulations.
No one thanked her or praised her.
No one noticed a thing.
Like a leaf falling from a tree, she just let go.
There was no effort.
There was no struggle.
It wasn’t good and it wasn’t bad.
It was what it was, and it is just that.
In the space of letting go, she let it all be.
A small smile came over her face.
A light breeze blew through her.
And the sun and the moon shone forevermore…

Zu Guter Letzt für Dein Savasana oder Deine Meditation:

hier noch ein Link zu YouTube, dasselbe Gedicht wunderschön gelesen:

by Michiko

https://youtu.be/uDGHJTk98VU